Aston Martin DB2-4

Power, beauty and soul. – Aston Martin
(Werbeslogan 2006)

Beim Aston Martin DB2-4 Saloon handelt es sich in erster Linie um einen Sportwagen, der bevor dieser in Serie ging, 1949 beim 24 Stunden Rennen in Le Mans getestet wurde. Die ersten 3 Prototypen in Le Mans wurden als VMF 63, VMF 64 und VMF 65 gekennzeichnet. Das Rohrrahmengestell kam von Claude Hills und die Coupé-Karosserie zeichnete Frank Feeley, den Reihensechszylinder (Lagonda Straight-6 2.6-Litre) lieferte Lagonda. 1950 erwarb David Brown Lagonda genau zu diesem Zweck um sportlich, schnelle Autos zu produzieren.
Mit dem DB2 kam nach dem 2-Litre Sports also schon der 2. DB auf den Markt. Die Bezeichnung/Initialen DB für David Brown wurde bis heute für bestimmte Modelle weitergeführt. Aktuell für den Rennwagen Aston Martin DBRS9 (2005-2009).

Aston Martin DB2/4 Mark II (produced 1955-1957)

Als das Serienmodel im April 1950 auf der New York Auto Show präsentiert wurde, waren die Exemplare 2 bis 4 schon für das Rennen in Le Mans reserviert. Die DB2 belegten die Plätze 1 und 2 und wurden 1951 gleich wieder eingesetzt, zwei weitere DB2 wurden für die Mille Miglia verwendet und ein Klassensieg errungen.

411 DB2 wurden von 1950 bis 1953 als Mark I-Modelle verkauft, wobei die ersten 49 Automobile noch einen 3-teiligen Kühlergrill hatten. Hier ist auch einer in dem Hitchcock-Film „Die Vögel“ zu sehen. Darunter waren auch 2 die erstmals als Vantage verkauft wurden die einen Motor mit 125 bhp (92 kW) hatten. Er ging als LML 50/21 an den damals sehr bekannten amerikanischen Rennfahrer Briggs Cunningham (1907-2003†).
Im Jahr 1950 kam ein Drophead Coupé hinzu und davon wurden 104 verkauft. 1953 kam eine verbesserte Version auf den Markt. 1955 kam der Mark II mit 165 bhp (121 kW) und von 199 Mark II-Modellen wurden nur 30 als 2-sitziges Coupé gebaut.

1957 bis 1959 wurde der DB2/4 Mark III gebaut. Am augenfällisgten ist der geänderte Kühlergrill. Im Inneren auf Wunsch ein Overdrive von Laycock-de-Normanville oder eine Getriebautomatik. Heckflossen wurden ebenfalls geändert und so konnten Rücklichter von Humber Hawk eingebaut werden. Girling-Scheibenbremsen bekamen alle Mark III ab dem 101. Exemplar und ältere Modelle wurden nachgerüstet. Die Motorleistung des vom DB2 Standardmotor wurde durch 3 Weber-Vergaser, schäferer Nockenwelle und Doppelauspuff auf 178 bhp (131 kW) gesteigert. Von 0 bis 100 km/h waren das nur noch 9,4 sec. und jetzt war der max. Speed bei 192 km/h.

Mark I: 565 Stück (1953-1955)
davon Cabriolets: 102 Stück
davon Bertone-Spider: 4 oder 5 Stück

Mark II: 199 Stück (1955-1957)
davon Coupés: 34 Stück
davon Cabriolets: ca. 16 Stück
davon Touring-Spider: 3 Stück

Mark III: 551 Stück (1957-1959)
davon Cabriolets: 84 Stück
davon mit DBA-Motor: 68 Stück
davon mit DBB-Motor: 2 Stück
davon mit DBD-Motor: 14 Stück
Coupés: 5 Stück
Quelle Stückzahlen: Wikipedia

Zum Foto oben, leider konnte ich den DB2 nicht anders fotografieren und auch nicht die Zeit da gewesen ist um alles wegräumen, bzw. umstellen gewesen ist. Schön ist er trotzdem und vielleicht hat er längst einen neuen Owner zu einem sehr guten Preis bekommen.
Ein DB2 hat 2006 bei Southeby’s zusammen mit dem internationale Auktionshaus RM Auctions die Wahnsinn’s Summe von 600.000 Euro (£550.000) erreicht.

In London kam 2016 ein Aston Martin DB10 (der extra für den „Spectre“-Film gebaut wurde) zur Versteigerung. Ein Aston Martin und James Bond-Fan hat diesen DB10 für umgerechnet 3,1 Millionen Euro ersteigert.