Ford Mustang 1 (1964–1973)

Ford Mustang 1 Interieur (1964-1973)

Mix a Mustang with a Cobra…
for the performance rod of the year!
Advertising 1965

Vom Pony zum Muscle Car,
und so präsentierte am 17. April 1964 Ford den Mustang der ersten Generation.
Eine Welle der Mustang-Manie überflutet Amerika mit wilden Szenen in den Verkaufsräumen der Ford-Händler:
In San Francisco starrte ein LKW-Fahrer auf das Werbeplakat für den neuen Mustang und raste wie in Trance direkt in den Verkaufsraum hinein.

In Chicago verschloß ein Händler seine Mustangs um die anstürmenden Besucher vor Verletzungen zu bewahren, da sich schon einige beim Durchkrabbeln der Wagen in höchst verhängnisvolle Situation begeben hatten.

In Texas wollten 15 Leute den gleichen Wagen kaufen und der meistbietende schlief in seinem Mustang, bis am nächsten Tag sein Scheck als gedeckt anerkannt wurde.

Bei einem Rennen in Huntsville, Alabama, sprangen 9000 Leute über die Absperrungen, um den Wagen näher in Augenschein nehmen zu können. Das Rennen verzögerte sich um 1 volle Stunde.
Quelle: First Mustang Club of Germany 1964-73 e.V.

Ford Mustang 1 (Pony Car) with US flag Ford Mustang 1 mit US-Flagge (1964-1973)

In Konkurrenz zu den anderen Pony’s gallopierten auch andere schnelle, mit großvolumigen 6- oder 8-Zylinder-Motoren aussgestattete US-Automobile wie z.B AMC Javelin (1968–1974), Chevrolet Camaro (1966–2002), Dodge Challenger (1970–1974), Mercury Cougar (1967–1970), Plymouth Barracuda (1967–1974) und der Pontiac Firebird (1967–2002).
In Deutschland war es die verkleinerte Kopie des Opel Manta zum Chevrolet Camaro und Ford Capri ebenfalls als Sportcoupé. Doch Mitte der 1970er Jahre und dies fast gleichzeitig mit den Muscle Cars wurden diese relativ günstigen Sportcoupés wieder eingestellt.
Schade darum, obwohl wieder einige US-Automobile wiederbelebt wurden wie der Chevrolet Camaro (seit 2009), Dodge Challenger (seit 2008) und der neue Ford Mustang (seit 2014). Denn diese Pony Cars kosteten damals nur wenige Dollar’s. Ein Ford Mustang wurde 1964 damals für 2.368 US-Dollar angeboten und nach heutiger Umrechnung und Kaufkraft wären das inflationsbereinigt nur rund 18.000 Euro. Da ich selbst Liebhaber und Eigentümer so manch kleiner Sportcoupés gewesen bin, fehlt diese Preisklasse von 18.000 bis max. 25.000 Euro auf dem deutschen Automarkt!

Ford Mustang 1 with US flag (1964-1973)    Ford Mustang 1 with US flag (1964-1973) Bullit Steve McQueen

Und genau da setzte Ford damals an, das Auto sollte das junge und vor allem sportbegeisterte Publikum ansprechen!
Schon bei Beginn des offiziellen Verkaufstarts dem 17. April 1964 waren bis zum Abend 22.000 Fahrzeuge verkauft und zum Ende des ersten Modelljahres waren es genau 680.992 Mustang. Ein Verkaufsrekord in den USA und auch für Ford die nur mit ca. 240.000 verkauften Fahrzeugen rechneten. Der Erfolg war jedoch nicht der ausgefeilten Werbekampagne zu verdanken. Wie später auchin Deutschland üblich, konnte sich jeder sein individuelles Pony Car, respektive seinen Mustang durch eine reichhaltige Liste von Einzelextras und Ausstattungspaketen gestalten. Daraus ergab sichdann entweder ein mager ausgestattetes Sechszylindermodell mit 77 kW (105 PS) oder ein luxuriöses Sportgerät mit V8-Motor der mal locker mit schweißtreibenden 199 kW (270 PS) unter der Motorhaube für rasenden Galopp sorgen konnte.

Genau hier kommen wir zum Ford Mustang Fastback Jahrgang 1965, jedoch hergestellt in Venice (Los Angeles), der Shelby GT-350 ausgestattet z.B. mit 225 kW (306 PS) starkem 4,7-Liter-V8-Motor und 4-Gang Schaltgetriebe als Rennsportversion. 1967 kamen dann noch 2050 Exemplare des Shelby GT500 mit einem getunten Cobra-Jet-7-Liter-V8, der es auf 246 kW (355 PS) auf den Rennsportmarkt hinzu. 1968 dann noch einige Mustang-PS obendrauf mit Cobra-Jet-7-Liter-V8 oder dem Hochleistungs-7-Liter-V8 mit 294 kW (400 PS) und GT500KR (mit einem auf ebenfalls 294 kW (400 PS) gebrachten Cobra-Jet-V8).
1969 bis 1970 kamen nochmals einige Modelle hinzu, alle mit Cobra-Jet-Siebenliter-Motor und danach wurde Shelby Mustang eingestellt.

Ford Shelby Mustang 1 for sale technische Daten Ford Mustang GT 350 Fastback racing in USA

War es von 1964-1966 noch Motoren mit 2,8–4,7 Liter (74–199 kW) war 1973 dann endügltig Schluss mit der Generation die Motoren von 4,1–7,0 Liter (65–276 kW) in sich trug. Und man bedenke, dass diese  Power-Mustangs von 1964-1966 hinten mit Starrachse und Blattfedern und Trommelbremsen rundum ausgestattet waren, wahlweise gab’s die Scheibenbremsen auch vorne!

In dem zum Kult gewordenen US-Spielfilm „Bullitt“ mit Steve McQueen fuhr dieser einen 68er Ford Mustang 390 GT in Dark Highland Green. Im Herbst 2001 kam erstmals das Sondermodell „2001 Ford Mustang Bullitt Edition I“ und 2008 der „2008 Ford Mustang Bullitt Edition 2“ ab 31.075 US-Dollar zum Verkauf. Ebenfalls neu aufgelegt wurde der Shelby GT/H.

Ford Mustang 1 Poster mit US-Flagge Ford Mustang 1 Poster mit US-Flagge

Wer sich bei den Codes in Verkaufsanzeigen nicht auskennt hier einige Hinweise dazu
In der Fahrgestellnummer des Mustang wird der original verbaute Motor durch einen Code-Buchstaben angegeben: 5F07C123456

5 = Baureihe 65
F = Herstellungswerk Dearborn
07 = Karrosserieform Hardtop
C = Motorcode 289cui mit 2-fach Vergaser
123456 = fortlaufende Herstellungsnummer beginnen bei 100 000

Spricht jetzt jemand von einem A-Code Mustang so hat er einen 289er Motor mit 4-fach-Vergaser.
K-Code = 289er Motor mit 4-fach Vergaser High Performance (wie z.B. in den 65-66er Shelbys verbaut)

Auch für diese techn. Hinweise danke ich Ralf Martin Wurm (First Mustang Club Germany)

Ford Mustang 1 Oldtimer techn. Daten Ford Mustang 1. Generation Oldtimer Poster kaufen

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