Opel Super 6 Cabriolet

„Stark der Motor, formschön die Linie“
Werbespruch für den damals neuen Opel Super 6.

Opel Super 6 Cabriolet (Originalfarbe) Opel Super 6 Cabriolet in black & black

Opel Super 6 Cabriolet in black & orangeOpel Super 6 Cabriolet in black & lila

Im Februar 1937 stellt Opel auf der Berliner Automobil- und Motorradausstellung den Opel Super 6 vor, der als Vertreter der oberen Mittelklasse konzipiert wurde. Die klassische Bauweise mit Kastenrahmen und separatem Aufbau wurde jedoch im Gegensatz zum Opel Olympia von 1935 weiterhin verwendet und dies kam somit Karosseriebauern wie Autenrieth, Buhne, Gläser oder Hebmüller zugute. Diese konnten daraufhin maßgeschneiderte Cabrios, wie auch Roadster entwickeln und herstellen.

Opel Super 6 Cabriolet in black & white (Frontdetail, Originalfarbe) Opel Super 6 Cabriolet in black & black (Heckansicht)

Der „Opel Super 6“ kostete 1937 als viersitziges Cabrio 4326 Reichsmark (ca. 18.000 Euro). Und das war ein sehr günstiger Preis, wie gleichermaßen die Limousine ebenfalls nur 3350 RM kostete (heute ca. 14.000 Euro). Durch diesen niedrigen Verkaufspreis konnten in den 2 Jahren der Herstellung 46.453 Wagen verkauft werden! Wie viele Cabriolets produziert wurden lässt sich heute wohl nicht mehr feststellen.
Zum Vergleich, das neue 2-sitzige Smart Fortwo Cabrio beginnt ab 15.655 Euro (Stand 2016).

Opel Super 6 Cabriolet in black & orange (Frontdetail) Opel Super 6 Cabriolet in black & orange (Heckansicht)

Bis zu den Türen war das Cabriolet gleich mit der Limousine, genauso wie der wassergekühlte 2,5-Liter-Sechszylinder-Reihenmotor. Dieser trieb das Automobil mit 40 kW (55 PS) voran und man konnte 117 km/h damit fahren. Wichtiger war damals jedoch ob der Opel Super 6 Autobahnfest war. Das war er mit einer Dauergeschwindigkeit von 100 km/h. Ausserdem hatte der Opel Super 6 im Gegensatz zum Opel 6 ein Dreiganggetriebe das im II. und III. Gang synchronisiert war.

Opel Super 6 Cabriolet in black & lila (Frontdetail) Opel Super 6 Cabriolet in black & lila (Heckansicht)

Jedenfalls wurde dieser neu konstruierte 6-Zylindermotor mit OHV-Ventilsteuerung („hängende Ventile“) und stirnradgetriebener seitlicher Nockenwelle, dessen Grundkonstruktion bis 1966 (der ab 1962 produzierte Opel Kadett nicht mehr) in allen Opel-Modellen verwendet. Auf Basis dieses leistungsstarken Triebwerks eines Super 6 wurden auch 65 PS starke Gelände-Sportwagen entwickelt. Durch ihre Dominanz errungen sie zahlreiche Siege im Geländesport wie auch bei Langstreckenrennen, u.a. die der „Internationalen Deutschen Alpenfahrt“.

Ein technisches Detail zuallerletzt, denn heute wird so etwas meistens aus Kunststoff hergestellt. Wer weiß wie schwer ist der gußeiserne Kühlergrill des Opel Super 6?

Opel Super 6 Cabriolet in black & black (Frontdetail) Opel Super 6 Cabriolet in black & black (Heckansicht)

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