Rolls-Royce

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Rolls-Royce Motor Cars Ltd. ist der vollständige Firmenname seit Übernahme von BMW im Jahr 2003.
Der Ursprung, ein Unternehmen zum Bau und Vertrieb von Elektroanlagen kam schon 1884 mit dem Ingenieur Frederick Henry Royce und Ernest A. Claremont. und hieß anfangs F.H. Royce and Co.. 10 Jahre später 1894 die erste Umbenennung in Royce Ltd.

Nach einem misslungenem Startversuch eines Decauville 10hp, den er aus Frankreich erworben hat und mit der Bahn hat bringen lassen, holte er sich die Genehmigung im Verwaltungsrat 3 Fahrzeuge nach eigenem Design zu bauen. Und am 1. April 1904 war der erste Prototyp zur Probefahrt fertig, ein Royce 10 hp.
Und entgegen der Legende, ganz leise Autos zu bauen, erinnerte sich später F.D. Nawell, ein Firmennachbar der Royce-Werke: „„Everybody knew when it was coming.“ (dt.: „Jeder wusste, wenn es [das Auto] näherkam.“

Über den Großaktionär von Royce, Henry Edmunds, gelang es Rolls für Royce zu interessieren und es wurde über Edmunds ein Treffen organisiert. Am 4. Mai 1904 war der Beginn einer lebenslangen Firmenehe und die beiden lernten sich erstmals im Midland Hotel in Manchester kennen.

Die C.S. Rolls & Co. war 1903 einer der ersten Autohändler in Großbritannien und was 1904 per Handschlag zwischen Rolls und Royce vereinbart war, Rolls erhielt die alleinigen Verkaufsrechte und Royce begann ohne festen Vertrag einfach den Royce 10hp in Serie zu produzieren. Wichtigstes Merkmal in der Serienfertigung des 10hp war die Änderung des Kühlers in die bis heute so produziert, typische Tempelform. Und auf dem Pariser Autosalon Dezember 1904 präsentierte Rolls-Royce seine ganze Modellpalette. Der Zusammenschluss kam dann am 15. März 1906 zur Rolls-Royce Ltd. in Manchester.
Und schon im November 1906 kam der erste und später so benannte „Silver Ghost“ (Rolls-Royce 40/50hp), auf den Markt, der den Ruf mitbegründete bis heute die besten Fahrzeuge der Welt zu bauen.
305 Pfund kostete dieses Modell, das von 1906-1928 insgesamt 6173 Mal gebaut wurde.

Für £125.175 kaufte Rolls-Royce im November 1931 den Konkurrenten Bentley nach dem dieser Insolvenz anmelden musste. Doch der Unterschied war nur in den sportlicheren Modellen von Bentley zu sehen. Alle doppelten Modelle hatten nur einen anderen Schriftzug, Kühler und Kühlerfigur.

Am 22. April 1933 verstarb Henry Royce.

Nach 1946 wurde in Crewe produziert und die bis heute oftmals weitgehend erhaltenen Silver Dawn, Phantom IV, Rolls-Royce Silver Cloud, Phantom V, Silver Shadow und Cabrio Rolls-Royce Corniche gebaut.
Nach finanziellen Schwierigkeiten in 1971 und der Rettung durch den britischen Staat, bzw. Steuergeld wurde der Triebwerks-Hersteller 1973 vom Automobil-Hersteller getrennt.

1997 gab es ein Bieten zwischen BMW und Volkswagen. BMW wurde überboten und VW bezahlte 1,44 Milliarden DM. VW hatten zwar nun die Rechte am Rolls-Royce-Kühler und Kühlerfigur, jedoch bei den Verhandlungen über die Namens- und Markenrechte diese vergessen mit einzubeziehen. Nach dem diese sog. Marktlücke von BMW entdeckt wurde war es schon zu spät für VW. Letztendlich wurde vereinbart, Rolls-Royce und Bentley zu trennen und nach 56 Jahren lief Ende 2002 der letzte Rolls-Royce in Crewe vom Band.

Unter BMW wurde im neuen Werk Goodwood der Name Phantom Series I (2003–2011) mit verschiedenen Modellausführungen wieder belebt. 2007 kam der Phantom Drophead Coupé zu den Kunden, ab 2009 lief die Selbstfahrer-Modellreihe Ghost (2.720 Verkäufe) vom Band, in 2013 kam der Rolls-Royce Wraith, Listenpreis 279.531 Euro.

Alle von mir fotografierten Logo’s entsprechen der realen hier im Maßstab verkleinerten Größe und einheitlich verkleinert auf 200 x 200 Pixel/72 dpi oder 400 x 200/72 dpi. Die meisten befinden sich auf dem Poster Logo-Sammlung Automobilmarken.

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