
Die Jaguar XJ Series II wurde von September 1973 bis Februar 1979 gebaut. Von der XJ-Serie wurden über die ganze Produktionszeit insgesamt 402.000 Exemplare gebaut.
William Lyons war der Gestalter dieser markanten Linienführung, die heute zum Liebling tausender Oldtimer-Fans wurde. Und die Worte mangelhaft oder dauernd kaputt sind heute Fremdwörter für diese XJ-Serie, doch dies ist schon jahrzehntelang, englische Automobil-Geschichte.
Varianten und Bezeichnungen der Serie II
Jaguar XJ 6 2.8 Litre (kurzer Radstand, nur für wenige Exportmärkte)
Jaguar XJ 6 4.2 Litre (kurzer Radstand)
Jaguar XJ 6 L (langer Radstand)
Daimler Sovereign 4.2 (kurzer Radstand)
Daimler Sovereign LWB (long wheel base; langer Radstand)
Jaguar XJ 12 L (langer Radstand)
Daimler Double-Six (langer Radstand)
Daimler Double-Six Vanden Plas (langer Radstand)
Der Daimler Double Six Vanden Plas (sh. Titelbild links oben) stellt dabei die absolute Spitze sowohl in Ausstattung, als auch Motorisierung der XJ-Modellreihe dar. Die LHD wurden dabei nur 355-mal gebaut. Dieses Modell wurde nur von reichen und anspruchsvollen Käufern bewegt – u.a. wurde Queen Elizabeth in einem Vanden Plas gefahren. Ausstattungsmäßig hat sich der Vanden Plas auf Augenhöhe des Rolls Royce Silver Shadow bewegt.
Änderungen u.v. a. gegenüber der normalen Serie:
– Höhere Sitzposition vorne
– Einzelsitze hinten
– Zwei Leselampen
– Bruyère-Wurzelholz mit Intarsien in den aufwändigeren Türpaneelen, Fußmatten und Schurwoll-Teppiche der Fa. Birstall Evlan
– Innenausstattung in der Vanden Plas Farbe „Tuscan“ und feines Connolly-Leder
– getöntes Glas
– Nebelscheinwerfer
– Klimaautomatik
– 4 Lautsprecher, elektrische Antenne
– Wesentlich mehr Chrom-Applikationen und auffällig gerippter Kühlergrill
– Innen verstellbarer Außenspiegel
Speziell aussgestattete Modelle hatten u.a. auch schon Standheizung, Highend-Audiosysteme, elektrischen Einzelsitze hinten und sogar Telefon.
Die Preise gehen beim Daimler Double Six 5,3 Vanden Plas V12-Luxusklassiker derzeit bis 30.000 € (Stand 2026).
Jaguar XJ Daimler Double Six Vanden Plas technische Daten
Modell: Double Six Vanden Plas
Baureihe: Double Six Serie 2
Produktionszeit: 1973-1979
Limousine (4 Türen)
Coupé (2 Türen)
Leistung: 289 PS
Hubraum: 5344 cm³
Zylinder: 12
Höchstgeschwindigkeit: ca. 225–230 km/h
Länge: ca. 5060 mm (LWB Version, Vanden Plas war meist LWB)
Radstand: 2865 mm (LWB)
Bremsen: Scheibenbremsen rundum, hinten innenliegend
Exemplare: 4.733 Stück, Linkslenker 355 Stück
Insgesamt entstanden in der Series II, 91.227 Fahrzeuge. Davon 14.226 Fahrzeuge mit dem Zwölfzylindermotor von denen 10.069 mit Linkslenkung und 4.157 mit Rechtslenkung waren.
In dieser Zeit wurden ein neuer 3,4-Liter-Sechszylinder mit 161 DIN-PS (118 kW) als Versionen XJ 3.4 und Daimler Sovereign 3.4 (beide mit langem Radstand) eingeführt. Ab 1973 gab es dann noch ein exklusiveres Modell, das Coupé XJ-C.
– XJ 4.2 C
– Daimler Sovereign Two-Door
– XJ 5.3 C
– Daimler Double-Six Two-Door
Auf Basis des XJ-C gab es ab 1979 etwa ein Dutzend Cabriolets, das das Karosseriebauunternehmen Ladbroke-Avon in Warwick herstellte.
Hier gibt es zwei Angebote, einmal unter Scuderia Sportiva Colonia und das Wertgutachten bescheinigt dem Einzelstück derzeit 460.000 Euro als Marktwert und ein weiteres Cabrio leider ohne Preisangabe unter Classic Trader, Standort Vereinigtes Königreich. (Stand 2026).
XJ-C im Motorsport
Der Jaguar XJ12C Series II wurde von British Leyland von 1976-1977 eingesetzt. Tuner war Broadspeed der sie mit dem 5,3 Liter großen Zwölfzylindermotor ausstattete, serienmäßige Nockenwellen und Stößel verwendete, aber überarbeitete Kolben einsetzte. Die maximale Leistung wurde bei 8.000 Umdrehungen pro Minute erreicht, das maximale Drehmoment bei 5.750 Umdrehungen. Broadspeed stellte insgesamt vier Exemplare des Sportwagens her. Sie waren als Fahrzeuge der Gruppe 2 eingestuft.
Die am meisten Rennen damit fuhren, waren Derek Bell (9x), Andy Rouse (9x), John Fitzpatrick (8x), Tim Schenken (8x), David Hobbs (1x) in den Tracks von Silverstone (3x), Zolder (2x), Zandvoort (2x), Salzburgring (2x), Nürburgring (2x), Mugello (2x), Monza (2x) und Brno (2x).
Am bekanntesten und heute noch ab und zu auf Oldtimermessen zu sehen ist, #8 Jaguar XJ12C Series II mit Chassis #BELJC003 (Broadspeed), Fahrer waren Derek Bell (GB) und Andy Rouse (GB).
Jaguar XJ Series II in Film und Fernsehen
Insgesamt wurde die Jaguar Series II fast 500-mal eingesetzt und dies meistens in Krimiserien, wie ua.a.v.m. Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei, Derrick, Ein Fall für Zwei, Schimanski, Tatort und Der König von St. Pauli. In einer Hauptrolle ein 1975 Jaguar XJ-C in der deutschsprachigen Vorabend-Krimiserie „Heiter bis tödlich – Fuchs und Gans“ von 2012-2013 u.a. mit Mira Bartuschek: Emily Gans (Journalistin), Peter Bongartz: Kommissar i. R. Urban Fuchs und Tobias van Dieken: Kommissar Stefan Fuchs.
Circa 40 unbearbeitete Fotos wie ich verschiedene XJ Series II Modelle vorgefunden habe, u.a. auch ein Daimler Double Six 5,3 Vanden Plas zum restaurieren.
…
Wird oft danach gefragt.
Die beiden Benzintanks fassen links und rechts je 45,5 Liter Benzin und ist bei allen Modellen gleich, egal ob mit 6-Zylinder oder V12-Motor. Das Fassungsvermögen des Kofferraum hat 480 Liter.
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