NSU

Logo NSU aus den 1950er JahrenLogo NSU-Fiat Zusammenarbeit, bzw. LizenzfertigungLogo NSU aus den 1970er JahreLogo NSU auf NSU Wankel Spider (1964–1967)
Logo NSU Delphin III BaummLogo NSU auf NSU Wankel Spider (1964–1967)Logo NSU auf SportmaxLogo NSU OSL 350C von 1935
NSU
war ein deutscher Fahrrad-, Motorrad-, Automobil- und Motorroller-Hersteller, der schon im Jahr 1873 in Riedlingen von Christian Schmidt und Heinrich Stoll gegründet und erst 7 Jahre später, 1880 nach Neckarsulm verlegt wurde. Und aus den Anfangsbuchstaben von Neckar und Sulm entstand auch der Markenname der ab 1892 verwendet wurde.

Begonnen hat man tatsächlich mit Strickmaschinen, erst 1886 begann mit der Zweiradproduktion, dessen erstes Fahrrad das Germania als Hochrad produziert wurde. Erst danach ab 1888 kam das Niederräder, wie z.B. das Sicherheits-Zweirad „Pfeil“. Strickmaschinen wurden keine mehr hergetellt ab 1892, doch ab 1901 die ersten Motorräder mit 1,25 PS und einer Spitzengeschwindigkeit von knapp 40 km/h. So nannte man sich entprechend der Produktion schon 1892 in „Neckarsumler Fahrradwerke AG“ um.

Folgerichtig und andere ehemalige Fahrradhersteller in Europa hatten auch schon umstrukturiert, begann 106 nach dem dreirädrigen „Sulmobil“ die Entwicklung von Automobilen mit dem Namen „Neckarsulmer Motorwagen“. Wiederum firmierte das Unternehmen in anderm Namen, diesmal als „Neckarsulmer Fahrzeugwerke AG“ und „NSU“ (ohne Punkte) wurde offizielles Markenzeichen, das war 1913.
Mit Ausbruch des 1. Weltkriegs wurden dann für das Heer auch Lastkraftwagen mit 1,25 und 2,5 Tonnen Nutzlast hergestellt.
1928 musste ein Werk an FIAT wegen wirtschaftlicher Probleme aus der Übernahme des Berliner Carosseriewerke Schebera AG verkauft werden und 1932 betrieb FIAT das Werk dann alleine.

Doch zurück zu den Motorrädern, 1913 produzierte man mit ca. 1.200 Arbeitern rund 13.000 Fahrräder und 2.500 Motorräder, 1938 stellten 3.500 Mitarbeiter schon rund 136.000 Fahrräder und 63.000 Motorräder her. Und da war das Motorfahrrad „NSU-D Quick“ eines der meistverkauften mit Stückzahlen von über 240.000 Exemplare die von 1936 bis 1953 gebaut und verkauft wurden. Dieses 98-cm³-Motorfahrrad, das als Herren- und Damenfahrrad erhältlich war, hatte ca. 3 PS, fuhr maximal 55 bis 60 km/h und verbrauchte knapp 2 Liter/100 km. Vor dem Krieg kostete es 290 Reichsmark, 1953 betrug der Preis 625,00 DM.

Das 1. Logo links oben befindet sich auf einer NSU Superfox aus den 1950er Jahren.
Das 2. NSU-Fiat-Logo aus der Zusammenarbeit, bzw. Lizenzfertigung ab 1928, fotografiert habe ich es auf einem Fiat Topolino der in Heilbronn ab 1937-1955 gefertigt wurde.
Das 3. Logo rechts befand sich auf einem NSU 1200 TT aus den 1970er Jahren.
Das 4. Logo befindet sich vorne, senkrecht auf der Motorhaube eines NSU Wankel Spider (1964–1967).

Das 1. Logo (2. Reihe) wurde auf das Rekord-Motorrad NSU Delphin III Baumm von 1956 aufgeklebt.
Das 2. Logo befindet sich hinten, senkrecht auf dem Kofferaumdeckel des NSU Wankel Spider (1964–1967).
Das 3. Logo befindet sich auf dem Benzintank einer NSU Sportmax (1955 nur für Privatrennfahrer).
Das 4. Logo ist auf dem Benzintank einer NSU OSL 350C von 1935 zu sehen, die der NSU OSL 250 entspricht. Die OSL 351, bzw. OSL 350 hatte einen aufgebohrten Motor mit 18 PS, auch bekannt als NSU Supermax. Siehe auch unter 2017 – 4. Kressbronn Classics bei den Motorrädern.

Logo NSU Ro 80 auf MotorhaubeLogo Ro 80 am Heck (Kofferraumdeckel)

Das 1. Logo links befindet sich auf einem NSU Ro 80 (1971–1977) vorne auf der Motorhaube.
Das 2. Logo rechts wurde am Heck des NSU Ro 80 senkrecht am Kofferraumdeckel platziert.

Alle von mir fotografierten Logo’s entsprechen der realen hier im Maßstab verkleinerten Größe und einheitlich verkleinert auf 200 x 200 Pixel/72 dpi oder 400 x 200/72 dpi. Die meisten befinden sich auf dem Poster Logo-Sammlung Automobilmarken.

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