Andere Marken

Über 10.000 Automobilmarken und Konstrukteure gab es einmal, davon übrig gblieben ist kaum etwas davon. Und genau diesen wird hier ein Platz eingeräumt, da sie oftmals noch seltener sind als so manches Automobil das meist luxuriös und millionenschwer, falls überhaupt angeboten wird.

Dazu gehören auch sehr kleine Automobilschmieden, die zum Beispiel eine Rückbesinnung auf die Rennwagen der 50er und 60er Jahre sind wie ein Ronart Jaguar, Autos der Firma Panhard und erster Automobil-Serienhersteller der Welt schon ab 1891 (sh. auch Panhard PL 17) die im Citroen-Konzern aufgegangen sind, das Jetcar aus Neuruppin, die Marke Veritas, eine alte Sportwagenlegende aus Hausen am Andelsbach mit Veritas RS, Facel Métallon (1939-1964) u.a. mit Facel Vega, Delahaye (1894-1954) und dann von von Hotchkiss übernommen. Hotchkiss musste 1964 mit dem französischen Industriekonglomerat Thomson-Houston fusionieren und dessen Name 1970 dann endgültig verschwand.  Das schweizer Elektrofahrzeug PicPic R2 von Piccard-Pictet, Dufaux Rennwagen aus der Schweiz, die Vidal & Sohn Tempo-Werke mit ihren Matador-Modellen die heute noch sehr bekannt sind.
Und von Matra-Simca gibt’s auch nur noch Raketen, statt Autos wie den Bagheera (in 2 Serien von 1973-1980).

Nicht zu vergessen, die Maybach-Motorenbau GmbH und Messerschmitt Kabinenroller, die Kleinschnittgerwerke GmbH mit dem F125. Auch Zündapp aus München (vorher in Nürnberg) baute einmal Autos und nicht nur Motorräder. Das war der Zündapp Janus mit seinem Mittelmotor, wo die Fondpassagiere mit dem Rücken zur Fahrtrichtung saßen. Und dessen Konstruktion auf den Prototyp Dornier Delta von Claudius Dornier zurückgehen.

Und so könnte man Zeile um Zeile mit längst vergessenen Automobilmarken hier auffüllen.
Übrig geblieben sind oft mals nicht einmal ihre Logos, die teilweise mitsamt dem Firmennamen aufgekauft wurden ohne das dazugehörige Werk um vielleicht später einmal als Reminiszenz ein Automobil jener Marken wiederauferstehen zu lassen, wie z.B. die Marke Maybach bei Mercedes-Benz.

Logo Panhard & LevassorVidal & Sohn Tempo-WerkLogo Officine Meccaniche = OM = Società Anonima Officine MeccanicheLogo Adlerwerke 1932-1945 benützt

Das 1. Logo steht für „Panhard & Levassor“, aufgelöst 1967 und von Citroën übernommen.
Das 2. Logo rechts kommt von „Vidal & Sohn Tempo-Werk“, 1965 vom Rheinstahl-Konzern übernommen.
Das 3. Logo kam von „Officine Meccaniche“ = OM = „Società Anonima Officine Meccaniche“, aufgelöst 1968.
Das 4. Logo gehörte den Adlerwerken in Frankfurt/Main und wurde von 1932-1945 benützt.

Logo Delahaye Cabriolet 135 MS

Dieses befindet sich auf dem Kühlergrill eines Delahaye Cabriolet 135 MS.
Automobiles Delahaye (Gründung 1845, erste Fahrzeuge 1894) wurde von Hotchkiss 1954 übernommen und die Autoproduktion mit dem Namen Hotchkiss-Delahaye bis 1956 dann endgültig eingestellt.

Logo VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau

Dieses S im Kreis stand von 1948-1991 für die VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau.
Vorher war dies das „Werk Audi“ das bis 1948 zur Auto Union AG in Chemnitz gehörte.  Industrieverband Fahrzeugbau (IFA) und VEB Automobilwerk Zwickau (AWZ)  und das vormals als VEB Kraftfahrzeugwerk Audi Zwickau  hieß wurden dann 1958 zusammen gschlossen zur VEB Sachsenring Automobilwerke. Kurz nach dem Krieg den DKW F8 von 1949-1955 und von 1950-1953 den DKW F9. 1950-1959 den P70 Zwickau und das bis heute bekannteste Fahrzeug von 1957-1991 war der Trabant mit 3.096.099 produzierten Fahrzeugen.

Logo APAL

APAL (1961-1998) war eine kleine belgische Autofabrik in Blegny-Trembleur (Lüttich) die Autos mit Fiberglas-Karosserien herstellte.  Bekanntestes Modell war der Apal Speedster und die Replica des Porsche 356, das auf einem verkürzten VW Käfer-Fahrgestell aufbaute.
Von 1968-1974 wurden auch cirka 5.000 Fiberglas-Karosserien für verschiedene Buggy-Hersteller produziert, darunter der Apal Buggy auf VW-Basis.

Logo Messerchmitt auf KabinenrollerLogo Messerschmitt auf Messerschmitt KR 200 Super
Messerschmitt ist besser bekannt als Flugzeugbauer, insbesondere durch die mit erstmals verbauten Strahltriebwerke bei Me 163 „Komet“ und Me 262. Erst nach dem Krieg wurde ein Kabinenroller von Ingenieur Fritz Fend entwickelt und von 1955-1964 gebaut. Die beiden blauen Logos oben befinden sich auf dem Kabinenroller Messerschmitt KR 200 Super.

Logo Lloyd Rekordrennwagen Weisse Maus von 1954
Dies ist das Logo Lloyd auf dem Rekordrennwagen Roland, bzw. „Weisse Maus“ von 1954.

Logo Marcos Cars
Dieses Logo gehört dem britischen Automobilbauer Marcos Cars und befindet sich auf einem Marcos GT.

Alle von mir fotografierten Automobil-Logos entsprechen nicht der realen hier im Maßstab verkleinerten Größe, daher alle einheitlich 200 x 200 Pixel/72 dpi.

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